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Instagram Gefahren – Der (unbekannte) Teufelskreis

Viele unterschätzen die Instagram Gefahren oder haben noch nie von ihnen gehört – das soll dir nicht passieren!

Der Teufelskreis den ich als Blogger kennengelernt habe

Eines vorab: Ich bin riesiger Fan von Instagram. Bei sinnvollem Einsatz können wir unsere persönlichen Interaktionen ergänzen und unsere Beziehungen noch enger gestalten. Auf diese Weise ist lennloveslife in täglichem Austausch mit vielen großartigen Menschen innerhalb von nur wenigen Wochen auf Tausende Abonnenten gewachsen

Aber es gibt Instagram Gefahren: Was zur Verbesserung der sozialen Beziehungen gedacht war, soll diese ersetzen. Als Individuen streben wir nach Aufmerksamkeit und Anerkennung. Und ja, Instagram kann diese Art von Befriedigung bieten. Wir müssen nur ein Bild posten und erhalten schnell viele Herzen und Kommentare. Damit betreten wir allerdings einen Teufelskreis, dessen sich jeder Nutzer bewusst sein sollte. In 5 Gründen habe ich dir zusammengefasst, was du über Instagram wissen solltest.

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1. Instagram ersetzt keine sozialen Beziehungen

Spätestens mit Instagram sind Soziale Medien zu einem persönlichen Marketingkanal – einem Portal zur Selbstinszenierung. Hier kommt das Problem: Mittlerweile verbringen wir sogar mehr Zeit im Internet als vor dem Fernseher – und davon sehr viel in sozialen Netzwerken. Während wir also mehr und mehr Zeit online verbringen, haben wir immer weniger sinnvolle und intensive Gespräche. Wusstest du, das in einem persönlichen Gespräch nur 7% der Kommunikation verbal ist? Die anderen 93% sind nonverbal, wie das Nutzen von Körpersprache oder deiner Stimmlage – und diese kannst du leider nur begrenzt auf Instagram einsetzen.

Eben aus diesem Grund besteht bei dem Nutzen von Instagram immer die Gefahr, dass diese Interaktionen unsere Freundschaften und Beziehungen im realen Leben ersetzen. Für mich persönlich ist Instagram eine schöne Ergänzung für mein soziales Leben und ein schöner Startpunkt, um online-Freundschaften zu offline-Freundschaften zu machen.

Nachdenken über Instagram Gefahren

2. Von vielen Abonnenten ist noch keiner glücklich geworden

Bei Instagram ist es mit deinen Abonnenten wie mit deinen Freunden im echten Leben – möglichst viele sind nicht möglichst gut. Die reine Anzahl deiner Abonnenten hat keinen Wert. Es geht auch bei Instagram um die Qualität deiner Beziehungen – nicht um die Menge.

Auf der Suche nach mehr Likes, Kommentaren und Abonnenten sind wir einem ungeheuren sozialen Druck ausgesetzt. So viele Menschen fühlen sich verpflichtet großartige Inhalte zu erstellen, um von möglichst vielen Menschen anerkannt zu werden. 

Vergiss es, das ist ein Teufelskreis, von der die Social Media Industrie profitiert, um mehr Aufmerksamkeit auf ihre Plattform zu lenken und ihre Gewinne zu steigern. Wenn es eine Sache gibt, die du über deine sozialen Beziehungen wissen solltest, dann: Qualität übertrifft Quantität. Es ist wertlos, Tausende von Abonnenten zu haben, es sei denn, du willst damit Geld verdienen.

3. Zwischen Werbung und privaten Inhalten unterscheiden

Bei Instagram herrscht ein Kampf mit ungleichen Mitteln. Auf der einen Seite stehen wir – private Nutzer, denen es Spaß macht Inhalte zu erstellen und sich mit anderen auszutauschen. Auf der anderen Seite stehen Unternehmen, die mit uns Geld verdienen wollen – sei es mit Werbung oder indem uns direkt etwas verkauft wird.

Jeder Nutzer sollte in der Lage sein zwischen werblichen und privaten Inhalten zu unterscheiden. Wenn du werbliche Anzeigen nicht erkennst, läufst du Gefahr, dir unbewusst etwas verkaufen zu lassen. Es ist wie in einem Verkaufsgespräch, in dem sich der Verkäufer nicht zu erkennen gibt. Also immer auf Markierungen, wie “Werbung”, “Ad” oder “Sponsored Post” achten

Werbung auf Instagram ist eine Gefahr

4. Behandle deine Abonnenten wie Menschen – nicht wie eine Ware

Der zunehmende Kampf um Aufmerksamkeit stellt jeden Nutzer von Instagram vor einen Interessenskonflikt. Entweder bleibt er mit aufmerksamkeitsstarken Beiträgen relevant oder seine Beiträge werden in Zukunft weniger Nutzern angezeigt. 

Dieser Wettbewerb um Aufmerksamkeit macht also nicht nur aus Werbetreibenden, sondern aus praktisch jedem, einen kühl kalkulierenden Instagram-Nutzer. So fühlt es sich selbst auf manchen privaten Profilen an, als ob aus dem Sozialen ein Zahlenspiel geworden ist. Wir kümmern uns mehr um die Anzahl der Abonnenten, Likes und Kommentare als um die eigentlichen Menschen hinter den Profilen. Das ist scheiße!

5. Die Instagram Gefahren führen zu einem obszönen Optimierungswahn

Unsere privaten Profile stehen in einem ungleichen Wettbewerb mit Business-Profilen. Hier wird schließlich Geld verdient, das in Aufmerksamkeit investiert werden kann – diese Ressourcen haben wir nicht. Das zwingt viele Nutzer zur Darstellung ihrer Persönlichkeit wie in der Werbung – zum Erzielen maximaler Likes und Kommentare. Wenn dein Content nicht performed, wird das der Insta-Algorithmus erkennen und deine Beiträge in Zukunft weniger Nutzern anzeigen.

Daraus entsteht eine gefährliche Mischung von wirtschaftlichen und privaten Interessen, die unser soziales Verhalten auf Instagram verändert. Ich vermute, dir ist der Optimierungswahn (ganz egal ob Schönheit, Fitness oder Ernährung) in den sozialen Netzwerken aufgefallen. Hier werden privat anmutende Profile mit unternehmerischen Interessen verbunden, um uns Produkte zu verkaufen. Das nennt man Neudeutsch “Influencer”. Bitte hinterfrage auf sozialen Netzwerken immer die Interessen, die ein Profil verfolgt. Geht es tatsächlich um den Aufbau einer gleichberechtigten Beziehung oder stehen dahinter unternehmerische Interessen? 

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Behalte die Instagram Gefahren im Hinterkopf – und hab ab jetzt noch mehr Spaß auf Instagram

Wenn du hier angekommen bist, habe ich dich hoffentlich nicht völlig von der Instagram-Nutzung desillusioniert. Denn eines bleibt klar: Die Chancen für eine weltweite Vernetzung von so vielen großartigen Menschen sind noch viel größer als die genannten Instagram Gefahren. 

Für mich bleibt Instagram ein ganz wichtiger Weg, um direkt mit dir in Kontakt zu sein. Ich lege dabei besonderen Wert darauf, dass sich jeder meiner Abonnenten der Instagram Gefahren bewusst ist. 

Mit lennloveslife möchte ich daher auch für eine andere Nutzung von Instagram stehen. Ich möchte zeigen, dass echte, persönliche, authentische und direkte Beziehungen möglich sind – ohne obszöne Darstellung für das Erreichen von Aufmerksamkeit. lennloveslife steht auch auf Instagram für sinnvolle Diskussionen bei denen Empathie und Emotionen mehr gefragt sind als oberflächliche Äußerlichkeiten.

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Schreibe in die Kommentare unbedingt deine Erfahrungen mit Instagram. Wie erlebst du Instagram? Gibt es auch Dinge, die dich stören?


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1 Kommentar zu „Instagram Gefahren – Der (unbekannte) Teufelskreis

  1. Wie ich Instagram erlebe? Eigentlich ziemlich nervig.. Wenn man heute mit Freunden ausgeht, muss das Essen erstmal fotografiert werden. Kommen die Drinks, muss man ein Boomerang beim anstoßen aufnehmen und in die Story werfen.

    Sorry, aber das nervt. Ich nutze auch Instagram, poste auch ab und zu mal was aber wenn ich mit Freunden ausgehe, bleibt mein Handy größtenteils in meiner Hose. Schließlich gehe ich ja nicht raus um mein Insta-Profil zu füllen, sondern um Zeit mit meinen Freunden zu verbringen…

    Und das nervt langsam echt. Hab es schon häufiger erwähnt, aber ändern tut sich leider nichts.

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