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Ich liebe dich – meine Liebesgeschichten

„Ich liebe dich“ – meine Liebesgeschichten

Jetzt wird es für mich super emotional. Ich habe all meinen Mut zusammen genommen und meine schönsten Liebesgeschichten aufgeschrieben. Wenn dir das zu aufregend ist, dann kannst du auch erstmal mit der Theorie zur wahren Liebe einsteigen.

„Ich liebe dich“ sind für mich die schönsten Worte der Welt

Mit den Wörtern „Ich liebe dich“ verbinde ich die schönsten und emotionalsten Momente in meinem Leben. Es sind Momente der unfassbaren Stärke und unfassbaren Schwäche zur gleichen Zeit. Nie fühle ich mich stärker als mit dem Gefühl der Liebe in meinem Herz. Und nie fühle ich mich verletzlicher. Ich liebe diese Emotionen und das Gefühl gemeinsam und nicht einsam zu sein. Mir gibt das Gefühl der Liebe eine wahnsinnig starke Kraft das Leben mit allen Höhen und Tiefen erleben zu wollen. An dieser Stelle möchte ich meine drei schönsten Liebesgeschichten Revue passieren lassen. Das wird für mich jetzt sehr persönlich …

1. Liebesgeschichte: Schwärmerei für meine Jugendliebe

Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich diese Liebesgeschichte schreiben möchte. Aber die Geschichte bedeutet mir sehr viel und deswegen sollte sie auch hier stehen.

Der Blitz im Hochseilgarten

Ich war 20 Jahre alt, verdiente gerade mein erstes Geld und plötzlich traf mich der Blitz. Sie war blond, mittelgroß, gut aussehend und hatte ein wahnsinnig ansteckendes Lachen. Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern als ich sie zum ersten Mal wahrgenommen habe. Es war in einem Hochseilgarten. Wir haben gemeinsam gearbeitet und sollten diesen Tag nutzen, damit sich das gesamte Team besser kennenlernt. Ich konnte mich allerdings gar nicht konzentrieren. Wir mussten alle bescheuerte Helme tragen, es regnete den ganzen Tag und sie hat trotzdem einen unfassbaren Reiz auf mich gehabt. Weil ich sie über die Arbeit kennengelernt habe, wusste ich von Anfang an, dass es chaotisch wird. Aber ich konnte nicht anders – ich musste sie unbedingt kennenlernen.

Das verpasste Liebesgeständnis

Sie hat gelegentlich geraucht und ich konnte auf diese Weise etwas Zeit mit ihr verbringen. Natürlich hatte sie keine Ahnung wie sehr ich diese Zigarettenpausen geliebt habe. So konnte es nicht weitergehen. Ich musste ihr sagen, dass ich nicht nur gern meine Pause mit ihr verbringen möchte. Bei einer Abendveranstaltung hatte ich mir vorgenommen, ihr zu erzählen, was mit mir los ist. Es war ein guter Abend mit vielen Getränken und tollen Geschichten. Ich habe auf den richtigen Moment gewartet … und gewartet … und gewartet. Kurz bevor ich loslegen wollte, nimmt sie plötzlich ihre Tasche und verabschiedet sich. Ich hatte den Zeitpunkt verpasst. So einen Zeitpunkt würde es vielleicht nie wieder geben. Ich konnte nicht aufgeben. Aus den Gesprächen heraus, wusste ich ungefähr wo sie wohnt. Es war leider weit weg, in einer Gegend, in der ich noch nie vorher gewesen bin. Trotzdem konnte ich den Abend nicht so enden lassen.

Eine Fahrt unter Alkoholeinfluss

Trotz Alkohol bin ich zu meinem Auto gegangen, habe den Schlüssel umgedreht und bin in die Richtung ihres Wohnortes gestartet. Es war noch die Zeit ohne Google Maps und zudem eine stockfinstere Nacht. Ich konnte mich nur an Schildern orientieren. Von vornherein war klar: Das Finden ihres Wohnhauses ist ohne ihre Adresse ein Ding der Unmöglichkeit. Und trotzdem konnte ich nicht anders. Ich bin gefahren und gefahren. Aus ihren Erzählungen wusste ich, wie die Ortschaften in der Umgebung heißen. Und nach und nach, bin ich eben durch diese Ortschaften gefahren. Dann stand ich mit meinem Auto plötzlich vor dem richtigen Ortsschild. Das war ein komisches Gefühl. Glücklich in ihrer Nähe zu sein, aber auch unwirklich diese Ortschaft in der Realität zu sehen. Ich bin durch den Ort gefahren und hatte natürlich keine Ahnung wo sie wohnt. Aber Stop. Ich war an einer Autowerkstatt vorbeigefahren. Von der hatte sie mal erzählt.


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Ihr Name auf dem Klingelschild

Es war stockfinster und mitten in der Nacht. Ich habe das Auto angehalten, den Motor ausgemacht und bin ausgestiegen. Dann bin ich zum ersten Haus neben der Werkstatt. Da stand dann ihr Name auf dem Klingelschild. Dieses Gefühl werde ich nie vergessen. Ich habe mich nicht getraut bei ihr zu klingeln und habe die Nacht in einer Nebenstraße im Auto geschlafen. Als ich sie das nächste Mal gesehen habe, konnte ich nicht anders als ihr diese Geschichte zu erzählen. Wir hatten danach eine schöne gemeinsame Zeit, bis sich unsere Wege getrennt haben. Ich werde mich immer gerne an diese Zeit erinnern. Gelernt habe ich aus dieser Geschichte, dass eine optimistische Einstellung mit ein wenig Verrücktheit das Leben erst richtig liebenswert machen.

2. Liebesgeschichte: Verliebtheit in meine On-Off-Beziehung

Es war der Sommer im Jahr 2012. Ein Sommer, den ich nie vergessen werde. Ich habe meine Semesterferien in der Heimat verbracht und mich nach einer harten Prüfungsphase eigentlich auf eine schöne Zeit mit Freunden und Familie gefreut.

Die Party der Tiermedizinerinnen

Direkt nach meiner Ankunft hat mein Bruder mich zu einer Feier seiner Freundin mitgenommen. „Das geht ja gut los“, dachte ich mir. Und so bin ich auf einer WG-Party von Tiermedizinerinnen gelandet. Ich mag es sehr neue Menschen kennenzulernen und hatte keine Lust mehr auf die Einsamkeit im Studium. So war ich bester Stimmung und habe einiges über Tiermedizin gelernt. Der Abend wurde später und später, bis entschieden wurde, dass die gesamte WG noch in einen Club weiterzieht. Es war anscheinend Semesterende für alle Tiermedizinerinnen und es gab eine große Semesterabschlussparty. Ich wusste vorher gar nicht, dass es so viele Tiermedizinerinnen gibt. Aber der Club war brechend voll. Dann kam der Moment, der mein Leben verändert hat. Inmitten der vielen vielen Tiermedizinerinnen stach für mich nur eine aus der gesamten Masse heraus. Sie war blond, schaute etwas unsicher, aber hatte deutlich Spaß an der trashigen Musik.

Sie ist keine Tiermedizinerin

Noch bevor ich mich auf den Weg zu ihr machen konnte, kam plötzlich ein Typ und hat sie wild angetanzt. Mit ihrem Aussehen hatte sie die Aufmerksamkeit des gesamten Clubs. Jeder hat die Situation genau mitbekommen. Sie hat dem Typ direkt zu verstehen gegeben, dass sie kein Interesse hat. Ich war beruhigt – und nervös. Wie schaffe ich es mir keine Abfuhr abzuholen? Mit Blickkontakt bin ich auf sie zu, habe mich leicht zu ihr herunter gebeugt und sie gefragt: „Studierst du auch Tiermedizin?“ Daraufhin guckte sie mich sehr fragend an, sagte verdutzt „Nein“ und wir fingen beide an zu lachen. Sie war zufällig in dem Club gelandet. Genau wie ich. Und sie hatte ihren Schal verloren. Gemeinsam sind wir durch den ganzen Club, von Garderobe zu Garderobe. Aber ohne Erfolg. Der Schal blieb seitdem für immer verschwunden. Aber ehrlich gesagt: Der Schal hat die Stimmung nicht gekillt.

Die abgebrochene Heimfahrt

Die Suche nach dem Schal war der perfekte Start in das erste gemeinsame Abenteuer. Aber jetzt nicht glauben, dass es einfach gewesen wäre. Sie hat sich nämlich überhaupt nicht für mich interessiert. Sie wollte mich mit ihrer Freundin verkuppeln. Das wusste ich zu dem Zeitpunkt (glücklicherweise) nicht. Und das nächste Problem. Mein Bruder und seine Freundin wollten jetzt nach Hause. Und ich? Was mache ich? Ich habe sehr mit mir gehadert. Aber alleine habe ich es mir irgendwie nicht zugetraut. Deswegen bin ich zur Garderobe, habe meine Jacke angezogen und bin nach draußen gegangen. Für mich ging es jetzt zur Haltestelle der Straßenbahn. Aber mit jedem Schritt mehr hat es sich falsch angefühlt. Es war der Weg in die falsche Richtung. Ich konnte diesen Weg nicht weitergehen. Irgendetwas in mir wollte unbedingt zurück. Es ging nicht anders.

Die doppelte Telefonnummer

Ich habe mich am Geldautomaten mit Bargeld bewaffnet und bin zurück in den Club. Ohne sie wollte ich heute Abend nicht mehr sein. Und da war sie. Zum Glück! Sie war noch mit ihrer Freundin unterwegs. Ich habe also vorgeschlagen, etwas trinken zu gehen. Es wurde ein langer Abend. Wir haben uns erst verabschiedet als es langsam hell wurde. Ganz zum Schluss habe ich mir noch ihre Telefonnummer gesichert. Aber wie kann das sein: Sie speichert meine Telefonnummer und es ist die Telefonnummer von ihrem Cousin. Wie kann das denn sein? War das doch zuviel Alkohol? Aber nein. Tatsache. Ich hatte einfach die gleiche Telefonnummer wie ihr Cousin. Aber mein Testanruf hat funktioniert. Ich war beruhigt. Mit hämmernden Herzen bin ich zur Haltestelle der Straßenbahn gegangen. Ungefähr sechs Stunden später als geplant. Aber ich hatte nichts bereut. Der Abend hatte jede Erwartung übertroffen.

Das Wiedersehen beim Luftballonmann

Direkt am nächsten Tag haben wir begonnen uns zu schreiben. Viele Nachrichten. Sehr viele Nachrichten. Zufällig waren wir beide am nächsten Tag in der Stadt unterwegs. Sie mit ihren Freundinnen. Ich mit meinem Bruder. Gesehen haben wir uns neben einem Luftballonverkäufer. Für mehr als ein kurzes „Hallo“ hat es aber nicht gereicht. Heute hätte ich einige bessere Date-Ideen anzubieten. Es war trotzdem der Wahnsinn. Ich konnte diesen Sommer an nichts anderes denken. Gleichzeitig wusste ich, dass es nur für eine begrenzte Zeit war. Ich musste schließlich schon in einigen Wochen zurück an meinen Studienort. Wir haben wirklich versucht, es so gut wie es geht, auszublenden. Tage miteinander verbracht. Nächte miteinander verbracht. Und wenn wir uns nicht gesehen haben, dann waren wir über WhatsApp in Kontakt. Mein Abschied rückte mit jedem Tag näher. Und unsere Zuneigung wurde jeden Tag größer. Ich wollte nicht, dass es endet.

Das Abschiedsgeschenk

Aber der Tag des Abschieds musste kommen. Wegen der Flüchtigkeit dieser Beziehung, wollte ich unbedingt etwas Bleibendes hinterlassen. Ich habe überlegt, überlegt und dann kam mir der Gedanke. In der gesamten Zeit haben wir uns endlos viele Nachrichten geschrieben. Schöne Nachrichten, witzige Nachrichten, gefühlvolle Nachrichten. Sie waren aber alle nur digital. Was wäre, wenn ich aus allen Nachrichten ein Buch machen würde. Ein Buch, dass diesen Sommer festhalten kann. In WhatsApp gibt es tatsächlich die Funktion gesamte Chatverläufe zu exportieren. Leider werden beim Exportieren alle Umlaute durch „?“ ersetzt. Du kannst dir nicht vorstellen, wie viele Tage ich damit verbracht habe, durch eine unfassbare lange Textdatei zu gehen und „?“ mit Umlauten zu ersetzen. Aber es war meine Mission. Ein Buch mit allen unseren Nachrichten. Eines Tages war ich durch. Ich weiß nicht mehr genau, wie viele Seiten es waren, aber einige hundert waren es definitiv.

Es ist Niemals vorbei

Mit der Datei bin ich zu einer Druckerei gegangen. Ich habe mich für eine Bindung entschieden – und war überrascht, wie dick das Buch geworden ist. Das Buch habe ich ihr zum Geburtstag geschenkt. Ihr Geburtstag war nämlich der Tag, an dem ich meine Heimat wieder verlassen musste. Noch heute bin ich ein Freund davon, Nachrichten als Brief zu übergeben. Diese physische Form verleiht einfach mehr Ausdruck als es eine digitale Nachricht jemals könnte. Wie ist aber die Geschichte weitergegangen? Wir wollten es trotz der Entfernung versuchen. Die Zeit gemeinsam war viel zu schön. Es folgte eine Zeit mit vielen Zugfahrten, traumhaft schönen Wiedersehen und schmerzenden Abschieden. Es folgten Trennungen. Das Gefühl sich doch zu brauchen und erneute Trennungen. Eine endlose On-Off-Beziehung. Meine positive Einstellung zum Leben hat mir in den schwierigen Phasen sehr geholfen. Aus den schönen Erinnerungen gewinne ich eine unheimliche Energie und unerschütterliches Selbstbewusstsein für mein Leben.

Eine wichtige Ergänzung

Diesen Teil der Geschichte musste ich einfach ergänzen. Es hat sich nämlich etwas geändert, woran ich auch nicht mehr geglaubt habe – was ich mir aber insgeheim immer gewünscht habe. Aus On-Off ist Dauer-On geworden. Es ist ungewohnt, nach so langer Zeit wieder Schmetterlinge im Bauch zu haben. Aber es fühlt sich verdammt gut an. Es gibt jetzt ein richtiges Wir. Und es kommt genau zur rechten Zeit – sie ist nämlich ein Rechtschreib-Kreativ-Storytelling-Genie und die schärfste lennloveslife Kritikerin. Freut euch also auf viele spannende Geschichten in der Zukunft 🙂

3. Liebesgeschichte: Liebe für die wundervollste Oma

Für mich ist meine Oma der tollste Mensch der Welt. Allerdings ist sie vor einigen Jahren verstorben. Ihre Liebe und ihre Werte trage ich seitdem immer mit mir.

Die Vorfreude auf das Wiedersehen

Als Kind war ich immer extrem überdreht, wenn meine Familie endlich wieder zu Besuch zu meiner Oma gefahren ist. Sobald wir angekommen sind, fühlte ich eine wahnsinnig starke Zuneigung. Ich bin aus dem Auto gestiegen, an der Schafweide vorbeigelaufen (ja, meine Oma hatte ein Schaf! ) und am Schuppen mit den Werkzeugen für die Gartenarbeit. Dann stand ich schon vor der Haustür. Ich musste nicht klingeln, denn die Haustür war immer offen. Sobald ich die Klinke herunterdrückte, überkam mich ein total warmes Gefühl. Meistens hatte meine Oma gekocht und der Geruch von gutem Essen lag schon im Hauseingang in der Luft. Ich wusste, dass ich Sie also in der Küche finden würde. Und so war es auch fast immer. Sie saß am Küchentisch, schälte Kartoffeln für das Mittagessen und hatte ein Lächeln im Gesicht. Ich brachte noch schnell meine Spielsachen in eins der Gästezimmer und erzählte ihr dann von meinen Erlebnissen.

Das Gefühl von Liebe und Wertschätzung

Während der gesamten Zeit habe ich zugleich eine unheimliche Freiheit und eine große Zugehörigkeit gespürt. Ich konnte in den Garten, mit dem Ruderboot auf den Fluss oder in die 2km entfernte Stadt gehen. Und immer wenn ich wollte, kam ich zurück, setzte mich einfach mit an den Küchentisch und habe mich gefühlt wie ein König. Auf diese Weise hat mir meine Oma gezeigt, wie wichtig das Gefühl der Liebe und Wertschätzung ist. Allerdings ist meine Oma vor einigen Jahren von uns gegangen. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Ich bin trotzdem unheimlich glücklich solch einen tollen Menschen in meinem Leben gehabt zu haben. Meine Familie trifft sich allerdings noch heute jedes Jahr am Geburtstag meiner Oma für ein großes gemeinsames Essen. Das ist für mich immer ein Moment innezuhalten und mich dann an diese wunderbare Zeit zu erinnern.


Schreibe deine Liebesgeschichte

Verdammt war ich unsicher! Kann ich wirklich meine Liebesgeschichten aufschreiben und veröffentlichen? Aber im Nachhinein kann ich nur sagen: Es hat mir so viel Spaß gemacht! Ich konnte in den Erinnerungen schwelgen und unglaublich viel Energie aus den Geschichten mitnehmen.

Liebe ist so ein unheimlich starkes Gefühl und für mich das wichtigste im Leben. Es hilft schöne Erfahrungen aufzuschreiben. Schreibe auch deine Liebesgeschichte und schick sie mir. Sie würde mich wahnsinnig interessieren.

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